Der Wecker klingelt…

„Die Zeitbombe tickt. Noch etwas verschlafen reibst du dir die Augen, gehst ins Bad und stellst die Dusche an. Unter dem warmen Wasser reibst du deine Haut mit Sodium Lauryn Sulfate ein, das die schützende Fett- und Feuchtigkeitsschicht deiner Haut zerstört, und rasierst dich unter den Achseln. Deine mit erbgutveränderten 6-Amino-m-Cresol gefärbten Haare schäumst du mit Diazolidinyl Urea ein, das deine hautfreundlichen Bakterien abtötet. Anschließend massierst du dein Haar mit PEG- und Silikonverbindungen, die das Haar leichter kämmbar und deine Haut durchlässiger für Schadstoffe machen. Nach dem Abtrocknen sprühst du frisch duftendes Aluminium Chlorohydrate unter die Arme, das deine Schweißdrüsen verstopft. Weil du dich beim Rasieren unter den Achseln ganz leicht verletzt hast, können die Aluminiumpartikel jetzt noch besser in deinen Körper eindringen und sich in der Brust anreichern.
 
Nach all den Jahren, in denen du stets eine Körperlotion verwendest hast, fühlt sich deine Haut irgendwie trockener an als je zuvor. Deshalb cremst du dich auch heute wieder reichlich mit Mineralöl ein, das auf deiner Haut einen schönen undurchlässigen Film bildet. Deine Zähne putzt du mit einem nicht abbaubaren Umweltgift, und weil´s so schön war, gurgelst du anschließend noch mit Methylparaben, das deinen Hormonhaushalt durcheinanderbringt. Vor dem Fönen gibst du das krebserregende Notrosamine bildenden Triethanolamine in deine Haare und fixierst deine Frisur anschließend mit hormonaktivem Benzophenone-4.
 
Weil heute ein warmer, sonniger Tag ist, cremst du dich vorsichtshalber mit Homosalate ein, das Krebszellen zu schnellerem Wachstum anregt. Jetzt schnell noch leckere Bakterien und zellschädigendes DMDM Hydantoin aus dem Tiegel mit der Tagescreme ins Gesicht, dazu ein paar schillernde, giftige Azofarbstoffe auf Augenlider und Wangen sowie fruchtschädigendes BHT auf die Wimpern – fertig.
 
Du blickst in den Spiegel und bist zufrieden. Die Kosmetikindustrie ist es auch!“
 
Und das ist nur die Morgenroutine. Denk mal drüber nach.
Ich berate dich gern zu den für dich passenden Alternativen.
2019-04-18T17:19:36+00:00 Donnerstag, 18. April 2019|Kategorien: Allgemein|